Jeden Morgen wachst du auf und spielst eine Rolle. Die Liebe. Die Verständnisvolle. Die, auf die man sich verlassen kann. Du hast diese Rolle so lange gespielt, dass du manchmal vergisst, dass es eine Rolle ist. Dass unter der Maske noch jemand anders atmet. Jemand, die müde ist. Die nicht mehr weiß, was sie wirklich will. Die sich selbst verloren hat zwischen all den „Ja, natürlich“ und „Kein Problem“ und „Ich kümmere mich darum“.
Es ist eine seltsame Art von Müdigkeit. Nicht die, die sich mit Schlaf heilen lässt. Eher wie ein Nebel, der sich über deine Tage legt. Du funktionierst. Du lächelst. Du bist für andere da. Aber wenn du abends allein bist, wenn die Stille kommt, fragst du dich: Wer bin ich eigentlich, wenn ich niemanden gefalle? Die Frage erschreckt dich. Weil du keine Antwort darauf hast. Weil du so lange damit beschäftigt warst, die Bedürfnisse anderer zu lesen, dass du vergessen hast, deine eigenen zu spüren.
Manchmal, in stillen Momenten, hörst du es. Eine Stimme tief in dir, die sagt: „Es muss doch mehr geben.“ Sie kommt, wenn du am Meer stehst und die Weite siehst. Wenn du ein Buch liest und plötzlich Tränen kommen, weil eine Figur darin freier ist als du. Wenn du nachts wach liegst und dich fragst, wie dein Leben aussehen würde, wenn du aufhören würdest, dich anzupassen. Diese Stimme ist gefährlich. Weil sie die Wahrheit spricht. Weil sie weiß, dass die Geschichte, in der du lebst, nie deine eigene war.
Es gibt einen Punkt, an dem das Gewicht zu schwer wird. An dem die Maske zu eng sitzt. An dem du merkst: Ich kann so nicht weiterleben. Dieser Moment ist keine Schwäche. Er ist der Anfang. Der Moment, in dem die alte Geschichte beginnt zu bröckeln. In dem du bereit wirst für etwas Neues. Für eine Geschichte, die wirklich deine ist. Für eine Reise, die dich zurückführt zu der Frau, die du immer warst, bevor die Welt dir sagte, wer du sein solltest.
Ich war einmal die Frau, die in jedem Raum, in dem mehr als drei Personen waren, unsichtbar wurde. Die ihre Meinung schluckte, bevor sie ausgesprochen war. Die lernte, dass Liebe etwas ist, das man sich verdient durch Anpassung, durch Schweigen, durch das Verschwinden der eigenen Bedürfnisse.
Meine Familie ist groß und laut, und zwischen all den Stimmen fanden meine Bedürfnisse oft keinen Platz. Also lernte ich eine andere Sprache: die Sprache des Anpassens. Ich wurde Meisterin darin, zu spüren, was andere brauchten, bevor sie es aussprachen. Konflikte zu vermeiden, bevor sie entstanden. Mich unsichtbar zu machen, damit andere sich gesehen fühlten.
Mit 23 konnte ich manchmal kaum aufstehen. Nicht weil mein Körper krank war, sondern weil meine Seele unter einem Gewicht lag, das ich nicht benennen konnte. Ich funktionierte. Studierte. Lächelte. Aber die Hoffnungslosigkeit saß wie ein Stein in meiner Brust. Bis zu dem Tag, an dem ich zum ersten Mal von Coaching hörte.
Von der Idee, dass Geschichten nicht festgeschrieben sind. Dass die Narrative, die uns erzählt wurden über uns selbst, verändert werden können. In diesem Moment fiel ein erster Lichtstrahl in meine Dunkelheit.
Heute stehe ich auf sicheren Beinen. Zentriert in mir selbst. Wissend, dass ich genug bin. Habe ich alles gelernt? Sicherlich nicht. Die Reise endet nie. Aber ich habe verstanden, was die alten Göttinnen & Legenden lehren: Transformation verlangt Zerstörung.
Man muss die alte Geschichte niederbrennen, um eine neue zu erschaffen. Kali trägt die Girlande der Schädel, jeder ein altes Selbst, das sterben durfte. Inanna stieg hinab und legte bei jedem Tor ein Stück ihrer Maske ab. Das ist der Weg. Das ist Story Alchemie. Und genau diesen Weg gehe ich mit Frauen, die bereit sind, ihre eigene Verwandlung zu wagen.
Durch unser einzigartiges Archetypen-Programm „12 Sacred Faces“ entdecken Frauen die tiefen Kräfte in sich, überwinden alte Muster und nutzen ihr volles Potenzial, mit einer Mischung aus Mythen, Energiearbeit und gezielter Selbsterkenntnis.
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Was haben alte Göttinnen mit deiner Transformation zu tun? Alles.
Im Blog begleite ich dich durch den Jahreskreis, von Brigids Unschuld im Februar bis zu Kalis Zerstörung im November. Über Pflanzenheilkunde, die Körper und Seele heilt. Über Rituale, die gut tun, ohne zu spiri-mäßig zu sein. Und über die Story Alchemie, die aus deiner alten Identität eine neue macht.
Wenn du nach Antworten suchst, die tiefer gehen als Selbsthilfe-Bücher. Wenn du wissen willst, wer du ohne deine alten Geschichten bist. Wenn du bereit bist, deine Identität umzuschreiben, dann ist dieser Blog für dich.