Mabon - Warum das Erntedankfest mehr ist als Kürbisdeko

Es ist wieder soweit: Der Herbst rollt an, die Luft riecht nach Erde und Äpfeln, und das Licht bekommt diesen goldenen Filter, den kein Insta Filter toppen kann. Genau jetzt steht Mabon, die Herbst-Tagundnachtgleiche, vor der Tür, ein uraltes Jahreskreisfest, das so viel mehr ist als Räucherstäbchen und Bastkörbe.

Rituale: Mehr als Räuchern und Hokuspokus

Rituale sind kein esoterischer Schnickschnack, sondern kleine Power Tools für dein Nervensystem. Sie bringen Struktur ins Chaos, schenken deinem Alltag Bedeutung und holen dich runter vom Dauer Scrollen. Ganz egal, ob du eine Kerze anzündest, ein Dankbarkeitstagebuch führst oder barfuß durchs Laub stapfst, Rituale sind Brücken zwischen Kopf und Herz.

Für eine People Pleaserin ist Wut jedoch das absolute No-Go. Uns wurde beigebracht, dass Wut etwas Negatives ist. Wir sollen lieb und höflich sein, bloß nicht auffallen oder gar als „schwierig“ oder „zu viel“ gelten. Doch was passiert, wenn wir ständig so tun, als sei alles in Ordnung? Wir bauen einen inneren Staudamm, der früher oder später überläuft. Denn Wut findet immer ihren Weg.

Was Mabon wirklich bedeutet

Mabon – das klingt nach Fantasy Held oder Apfelwein, ist aber das alte keltische Fest zur Herbst-Tagundnachtgleiche (um den 21./22. September). Tag und Nacht sind gleich lang. Hell und Dunkel im Gleichgewicht. Es geht um Ernte und Dankbarkeit, nicht nur für das, was in deinem Garten wächst, sondern auch für das, was du in deinem Leben gesät hast.

Und: Mabon ist auch das perfekte Fest zum Loslassen. Wie die Natur Blätter fallen lässt, darfst du Ballast abwerfen, alte Glaubenssätze, Menschen, Projekte, die nicht mehr passen.

Warum wir Rituale heute mehr brauchen denn je

Unsere Welt ist schnell, laut und permanent online. Rituale sind dein Offline-Modus. Sie erden, entschleunigen, geben deinem Unterbewusstsein Signale von Sicherheit. Sie sind wie ein Reset-Knopf für dein Nervensystem und machen aus Alltagsmomenten kleine Inseln der Magie.

Alte Naturfeste neu interpretieren

Du musst keine Kräuterhexe sein, um Mabon zu feiern. Hol dir das Fest in dein modernes Leben:


– Dankbarkeits-Spaziergang durch den Wald (für jedes Blatt ein Dank).
– Gemeinsames Herbstessen mit Freunden, bei dem jede*r etwas mitbringt.
– Ein Kerzenritual: Für jeden Wunsch eine Flamme.

Es geht nicht um starre Regeln, sondern ums bewusste Tun. Um den Moment. Um dich.

Rituale in meinem Coaching

Rituale sind bei mir nicht Deko, sondern Herzstück. In meinem Coaching und speziell im Rauhnachtsprogramm zeige ich dir, wie du alte Naturfeste als moderne Selfcare nutzen kannst, ohne Kitsch, dafür mit Wirkung. Du lernst, wie du Jahreskreisfeste wie die Sonnwende bewusst für deine eigene Transformation einsetzen kannst. Rituale sind der Kompass, wenn du dich neu ausrichten willst.

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Durga und die Wut

Unterdrückte Wut verschwindet nicht. Sie geht irgendwo hin. Manche Frauen tragen sie im Körper, in verspannten Schultern, in chronischer Erschöpfung, in dem diffusen Gefühl dass irgendwas nicht stimmt ohne genau sagen zu können was. Andere tragen sie als Resignation, die Energie die eigentlich Veränderung einleiten wollte, wird zu Gleichgültigkeit. Wozu überhaupt. Es ändert sich ja sowieso nichts.

Durga, die Kriegerin in dir

Durga zeigt dir, dass Frieden eine Kriegerin braucht. 5 Weisheiten der Kriegerin für den April, für alle die Harmonie lieben und Grenzen setzen lernen. Durga kommt aus der hinduistischen Mythologie und ist eine der mächtigsten Göttinnen des gesamten Pantheons.

4 Anzeichen, dass du eine Persephone bist

Heute möchte ich dir vier Anzeichen mitgeben, dass Persephone dein Archetypus sein könnte, und zu jedem Anzeichen eine Pflanze. Der März bietet uns gerade genau das an, was wir brauchen. Alles frisch, alles lebendig, direkt aus der Erde. Du brauchst kein Kräuterwissen dafür. Nur eine Küche und die Bereitschaft, einmal anders durch den Wald zu gehen.

Über mich

Ich, Ann-Kathrin, war einmal die Frau, die in Räumen unsichtbar wurde. Die ihre Meinung schluckte, bevor sie ausgesprochen war. Die lernte, dass Liebe etwas ist, das man sich verdient durch Anpassung, durch Schweigen, durch das Verschwinden der eigenen Bedürfnisse.

Mit 23 konnte ich manchmal kaum aufstehen. Nicht weil mein Körper krank war, sondern weil meine Seele unter einem Gewicht lag, das ich nicht benennen konnte. Bis zu dem Tag, an dem ich zum ersten Mal von Coaching hörte. Von der Idee, dass Geschichten nicht festgeschrieben sind.

Heute bin ich Story Alchemistin. Ich begleite Frauen auf dem Weg von der Gefangenen zur Schöpferin ihrer eigenen Geschichte. Mit den Archetypen wilder Göttinnen als Wegweiserinnen. Mit der uralten Weisheit, dass Transformation Zerstörung verlangt.

Die alte Geschichte niederbrennen. Die neue aus der Asche erschaffen. Das ist meine Arbeit. Das ist Story Alchemie.

Und genau diesen Weg gehe ich mit Frauen, die bereit sind, ihre eigene Verwandlung zu wagen.

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