7 Symbole von Freya

und was sie wirklich bedeuten

Letzten Mittwoch habe ich meinen ersten Tag im Anfänger-Nähkurs gehabt. Ehrlich gesagt, anders als erwartet. Ein bisschen enttäuscht war ich auch.

Aber dann setzten sich zwei Frauen neben mich.

Mit der einen war ich sofort connected, sie hatte Inspirationen für Nähtools und Material und ich konnte direkt von ihr lernen. Die andere nahm mich an die Hand und half mir Schritt für Schritt mein erstes Kissen zu nähen. Wir haben gekichert und gelacht und uns gefühlt durch jede Naht durchgealbert.

Am Ende des Abends hielt ich ein Kissen in der Hand. Mein erstes selbstgemachtes Kissen. Ein kleines unscheinbares Schmuckstück.

Und doch war es nicht das Kissen, das mich bewegt hat. Es waren diese zwei Frauen. Die fast magische Selbstverständlichkeit mit der wir zusammengefunden haben. Drei Frauen, die sich gegenseitig durch einen Abend tragen, und am Ende eine Schönheit erschaffen.

Während ich nach Hause fuhr, dachte ich, das ist Freya pur. Ihre Symbole sind nicht nur alte Mythen. Sie zeigen sich täglich, in den Momenten, in denen wir uns erlauben Schönheit zu erschaffen, Verbindungen einzugehen, Raum einzunehmen.

Freyas Symbole sind eine Sprache. Wenn wir sie verstehen, fangen wir an sie überall zu erkennen. In uns und um uns. Und dann sehen wir auch, wo wir uns selbst noch nicht erlauben, sie zu leben.

Lass mich dir sieben davon zeigen, eines nach dem anderen.

1. Das Brisingamen, die goldene Halskette

Wir hatten letzte Woche schon kurz über Brisingamen gesprochen. Die goldene Halskette von solcher Schönheit, dass Freya vier Nächte mit vier Zwergen verbrachte, um sie zu bekommen. Eine Geschichte, die in den späteren Erzählungen zur Schande gemacht wurde, dabei war sie eigentlich der reinste Akt von Selbstbestimmung.

Das Brisingamen steht für deinen Wert.

Es geht nicht um den Wert den andere dir zuschreiben, oder den Preis den der Markt für dich aushandelt. Den Wert, den du dir selbst gibst und nach dem du handelst.

Freya wusste, was sie wollte. Sie wusste, was sie bereit war zu geben. Und sie wusste vor allem, dass sie keinen anderen Maßstab brauchte als ihren eigenen.

In meiner Coachingpraxis tauchen die Brisingamen Themen ständig auf. Die meisten Frauen, die zu mir kommen wissen unbewusst, was sie wollen. Sie wissen welchen Preis sie bezahlen wollen und welchen nicht. Aber sie haben verlernt sich darauf zu verlassen.

Sie haben gelernt, sich an äußeren Maßstäben zu orientieren. Was ist angemessen, was darf ich verlangen, was wäre nicht zu viel? Die innere Frage geht dabei verloren: Was ist mir wichtig, was bin ich wert?

Das Brisingamen ruft uns zurück zu unserem eigenen Maßstab. Es flüstert uns zu: Du weißt, was du wert bist. Du musst es nur wieder hören.

2. Das Falkenfederkleid

Freya besitzt ein Federgewand, das sie sich überwerfen kann, um sich in einen Falken zu verwandeln. So fliegt sie zwischen den Welten, zwischen dem Reich der Götter, der Menschen und der Toten. Sie ist nirgendwo gefangen. Sie kann jederzeit die Perspektive wechseln und sehen was unten passiert.

Das Falkenfederkleid steht für deine Fähigkeit Distanz zu nehmen.

Aus einer Situation rauszuzoomen und sie von oben zu betrachten. Im Drama nicht mehr mitgefangen zu sein und sehen was wirklich passiert. Festgeklebte Identitäten abzustreifen und dich verwandeln können wenn das Leben es ruft.

Beim Lesen von Rosie Hewletts Neuinterpretation der Medea ist mir das wieder bewusst geworden. Hewlett beschreibt wie Medea systematisch manipuliert wurde von dem Mann, den sie liebte. Wie ihre eigene Wahrnehmung gegen sie gewendet wurde. Wie sie nicht mehr wusste was real ist und was eingeredet.

Das Falkenfederkleid wäre für Medea die Rettung gewesen. Die Fähigkeit sich selbst von oben zu sehen, die Situation zu durchschauen, sich nicht weiter in eine vergiftete Geschichte einweben zu lassen.

Heute ist diese Fähigkeit überlebenswichtig. Wir leben in einer Welt voller manipulativer Erzählungen über uns selbst. Wir sollen immer verfügbar sein, es allen recht machen, gleichzeitig stark und nett sein und alles geben, weil wir dafür bezahlt werden.

Besonders der letzte Satz hat mich diese Woche selbst beschäftigt. Alles geben, weil wir bezahlt werden. Das ist eine Erzählung die uns Soloselbstständigen, Coaches und allen Frauen, die mit Menschen arbeiten, besonders tief eingeschrieben ist. Wir verwechseln Bezahlung mit Verfügbarkeit. Geld nehmen mit aushalten müssen. Service mit Selbstaufgabe.

Wie oft habe ich mich selbst dabei ertappt zu denken, naja, ich werde dafür bezahlt, also muss ich jetzt durchhalten. Selbst wenn das Gespräch übergriffig wird. Auch dann, wenn die Erwartungen ins Unermessliche wachsen. Erst recht in dem Moment, in dem ich eigentlich eine Grenze ziehen müsste.

Bezahlt zu werden, heißt nicht alles aushalten. Es heißt einen bestimmten Wert anzubieten, in einem bestimmten Rahmen, mit bestimmten Grenzen. Das Falkenfederkleid hilft dir genau hier. Wenn du dich dabei ertappst zu denken, ich werde dafür bezahlt, also muss ich, dann ziehe es an. Hebe dich raus aus der Situation. Frag dich aus der Vogelperspektive, was würde Freya hier sagen? Sie würde wahrscheinlich antworten, mein Wert ist nicht verhandelbar, nur weil Geld geflossen ist.

Das Falkenfederkleid sagt, hebe dich kurz raus aus diesen Sätzen. Schau sie dir von oben an. Erkenne welche Geschichten dir eingeredet wurden und welche wirklich deine sind.

3. Die zwei Katzen

Freya reist auf einem Wagen, der von zwei riesigen Katzen gezogen wird. In manchen Überlieferungen sind es Luchse, in anderen Wildkatzen, in wieder anderen einfach großen Hauskatzen. Was sie alle gemeinsam haben, sie lassen sich nicht zähmen.

Die zwei Katzen stehen für deine Verbindung zu anderen Frauen.

Katzen gehören niemandem. Sie kommen, wenn sie wollen und gehen, wenn sie wollen. Sie folgen Freya, aber nicht, weil sie ihr gehorchen. Sie folgen ihr weil sie sie respektieren und weil sie dort etwas finden, was sie nährt.

Genauso sind echte Freundinnen. Verpflichtung ist nicht der Grund, warum sie kommen. Gewohnheit ist nicht der Grund, warum sie bleiben. Sie sind einfach da, weil sie gerne da sind, weil ihr euch gegenseitig etwas gebt was sich richtig anfühlt.

Mein Abend mit den zwei Frauen im Nähkurs war ein zwei-Katzen-Moment. An diesem Abend mussten wir uns weder beweisen, noch klein machen, und alles was wir voneinander brauchten war die gemeinsame Lust am Tun.

Das ist Freyas Magie. Sie umgibt sich mit Wesen die frei sind. Und genau dadurch ist sie selbst frei.

Wenn du in deinem Leben Frauen hast die wie diese Katzen sind, hüte sie. Sie sind ein Heiligtum.

4. Tränen aus rotem Gold

Eine der berührendsten Geschichten über Freya ist die Geschichte ihrer Tränen. In den Mythen wird erzählt, dass sie weint, wenn ihr Mann Óðr fort ist. Aber sie weint keine gewöhnlichen Tränen. Sie weint rotes Gold.

In den späteren Versionen wurde das zu einer Geschichte der Schwäche umgedeutet. Die arme Freya die ihrem Mann nachweint.

Die ältere Bedeutung ist eine ganz andere. Tränen aus rotem Gold heißt, ihr Schmerz hat einen Wert. Ihre Trauer ist nicht beschämend, sie ist wertvoll. Sie verwandelt sich in etwas Kostbares.

In meiner Coachingarbeit sehe ich dieses Symbol jede Woche. Frauen die ihre Bedürfnisse nicht wichtig nehmen. Die ihren Schmerz wegdrücken, weil sie ihn nicht für legitim halten und nicht um Hilfe fragen, weil ja andere wichtiger sind.

Sich nicht erlauben Raum zu nehmen. Die eigenen Bedürfnisse hinter denen anderer einzuordnen. Das ist eine der häufigsten Themen, die im Coaching auftauchen.

Aber sieh dir Freya an. Sie weint, sie weint sichtbar, und ihre Tränen sind aus reinem Gold. Dein Schmerz ist wertvoll. Deine Sehnsucht ist wertvoll. Deine Bedürfnisse sind wertvoll.

Du darfst sie weinen und du darfst sie aussprechen. Und wenn du es tust, verwandeln sie sich. In etwas das dich reicher macht, nicht ärmer.

5. Hildisvini, das Schwein

Eines der schöneren und vergessensten Symbole Freyas. Sie hatte ein eigenes Schwein namens Hildisvini, was wörtlich Kampfschwein bedeutet. In manchen Geschichten reitet sie sogar darauf in die Schlacht.

Klingt absurd in unseren modernen Ohren. War in der nordischen Welt aber ein hoch geehrtes Symbol. Schweine standen für Fruchtbarkeit, für Reichtum, für Erdverbundenheit. Sie waren das Tier das den Menschen Wohlstand brachte.

Hildisvini steht für deine Bereitschaft Wohlstand und Genuss anzunehmen. Du darfst dich groß fühlen mit deinem Wohlstand, dazu stehen, ihn ehrlich zeigen.

Wir Frauen haben oft eine seltsame Beziehung zum Thema Wohlstand. Schaffen sollen wir ihn, aber bitte nicht zeigen. Haben dürfen wir ihn, aber bitte nicht genießen. Und wünschen ist ja in Ordnung, aber beanspruchen wird gleich peinlich.

Hildisvini macht damit Schluss. Freya reitet auf ihrem Schwein und sagt, ja, ich liebe meinen Reichtum, ich liebe meine Fülle, ich liebe, was das Leben mir gibt. Und ich schäme mich dafür nicht.

Wenn du dir erlaubst, dich an deinem Wohlstand zu freuen, an deinem Erfolg, an deinem Schönen, dann reitet Hildisvini auch in dir.

6. Die Seidr-Magie

Freya brachte den Asen die Seidr-Magie bei. Eine Form schamanischer Frauenmagie die mit Träumen, mit Visionen, mit Intuition zu tun hatte. Mit der Fähigkeit hinter die Dinge zu schauen.

Seidr wurde später systematisch verteufelt. Christliche Missionare schrieben sie als Hexenwerk um, später wurde sie zur Werwolfgeschichte verzerrt, und die Frauen, die sie praktizierten wurden verfolgt. Bis am Ende fast vergessen war, dass Seidr ursprünglich eine ehrenvolle weibliche Tradition war.

Seidr steht für deine Intuition.

Sie steht für das Wissen, das du hast, obwohl niemand es dir gesagt hat, für die Wahrheit die du im Bauch spürst auch wenn dein Kopf etwas anderes behauptet, und für die innere Klarheit, die du brauchst in einer Welt die ständig versucht dir deine Wahrnehmung auszureden.

Beim Lesen der Medea-Neuinterpretation ist mir aufgefallen, wie genau diese Manipulationstechnik bis heute funktioniert. Frauen wird ständig gesagt, du übertreibst, du bist zu sensibel, du verstehst das falsch. Das ist die moderne Form der Seidr-Verteufelung.

Freya sagt nein zu dieser Stimme. Sie vertraut ihrem inneren Sehen. Sie weiß, was sie weiß.

Wenn du eine Stimme in dir hast die dir manchmal etwas sagt das nicht zur offiziellen Geschichte passt, dann ist das Seidr. Und sie ist ein heiliges Geschenk. Höre auf sie.

7. Das Reich Folkvangr

Freya besitzt einen eigenen Saal im Jenseits. Folkvangr heißt er, das Feld des Volkes. Hier nimmt sie die Hälfte aller Gefallenen auf, bevor Odin auch nur die andere Hälfte bekommt. Sie ist die erste Wahl. 

Folkvangr steht für deinen eigenen Raum.

Den Raum den du dir nimmst, in dem du entscheidest wer und was reindarf, und aus dem heraus du in die Welt gehst und in den du immer wieder zurückkehrst.

Im Coachinggespräch dieser Woche ging es genau darum. Standards setzen in der Auswahl der Menschen, die einen umgeben. Sich selbst nicht ständig, als Raum für andere zur Verfügung stellen. Einen eigenen Raum haben, der heilig ist und nicht verhandelbar.

Folkvangr ist mehr als ein Saal. Es ist eine Haltung. Es ist die Entscheidung, dass du selbst entscheidest, wer in dein Leben darf. Welche Themen du dir antust und welche nicht. Welche Beziehungen du nährst und welche du gehen lässt.

Frauen, die ihr eigenes Folkvangr haben, erkenne ich sofort. Sie haben eine ruhige Klarheit. Sie sind nicht abweisend, im Gegenteil, sie sind oft besonders warm. Aber sie haben eine innere Grenze, die nicht verhandelbar ist.

Erschaffe auch dein Folkvangr und entscheide was rein darf und was nicht. Du musst nicht alles aushalten was zu dir kommt, nur weil es ankommt.

Zum Mitnehmen

Sieben Symbole, sieben Erinnerungen. Freyas Mythologie ist eine Sprache der weiblichen Selbstbestimmung, die uns seit Jahrhunderten ausgeredet wurde.

Das Brisingamen sagt, du kennst deinen Wert. Das Falkenfederkleid sagt, du kannst die Perspektive wechseln. Die zwei Katzen sagen, deine Freundinnen sind heilig. Hildisvini sagt, dein Wohlstand ist erlaubt. Die Tränen aus rotem Gold sagen, dein Schmerz ist wertvoll. Die Seidr-Magie sagt, deine Intuition ist Wahrheit. Folkvangr sagt, du hast deinen eigenen Raum.

Welches dieser Symbole leuchtet gerade am meisten für dich? Welches möchte gehört werden? Welches möchte gelebt werden?

Du musst Freyas Symbole nicht verstehen, um sie zu leben.

Manchmal reicht es, dass du sie spürst. Dass du das Brisingamen anziehst, weil es dir gehört. Dass du dir ein Falkenfederkleid leihst und eine Situation von oben betrachtest. Dass du an einem Mittwochabend mit zwei Frauen ein Kissen nähst und merkst, dass das deine Katzen sind.

Die Symbole leben in dir. Sie warten darauf erkannt zu werden.

Willst du immer weiter darauf warten, dass dir jemand erlaubt deinen Raum zu nehmen, oder gibst du dir diese Erlaubnis jetzt selbst?

Bist du bereit deine Geschichte neu zu schreiben?

Wenn du tiefer in die Welt der Liebenden und Freya eintauchen möchtest, Sagas Briefe begleiten dich durch das ganze Jahr.

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7 Symbole von Freya und ihre wahre Bedeutung

Brisingamen, Falkenfederkleid, Hildisvini, Folkvangr. Sieben Symbole der nordischen Göttin Freya und was sie heute für Frauen bedeuten. Was wäre wenn deine Intuition nicht Einbildung ist, sondern eine alte schamanische Tradition der Frauen? Die Seidr-Magie der Göttin Freya war eine ehrenvolle weibliche Praxis, bevor sie systematisch verteufelt wurde. Eine matriarchale Reinterpretation der alten Mythen und was wir daraus für unsere weibliche Selbstbestimmung lernen können.

5 Anzeichen, dass Freya dein Archetypus ist

Die nordische Göttin Freya wohnt in vielen Frauen, die es noch nicht wissen. In diesem Blog teile ich 5 Anzeichen mit echten Alltagsbeispielen, ob Freyas Energie auch in dir lebt. Mit der unzensierten Geschichte des Brisingamen und einer ganz neuen Perspektive auf weibliche Selbstbestimmung. Denn Selbstliebe muss nicht kompliziert sein. Manchmal sind es die kleinen Momente, in denen du dir etwas gönnst nur weil du Lust hast, in denen die nordische Göttin Freya in dir wach wird.

5 Beltane Rituale für dein Zuhause

Beltane (gefeiert am 30.04./01.05.) ist das Fest der Liebenden, des Feuers und der Fülle. In den keltischen Traditionen wurden in dieser Nacht die großen Feuer entzündet, durch die das Vieh getrieben wurde damit es einen fruchtbaren Sommer haben sollte. Die Menschen sprangen über die Flammen, paarten sich auf den Feldern, schmückten ihre Häuser mit Blumen und Bändern. Es war ein Fest der ungezähmten Lebenskraft, der Sinnlichkeit, der bewussten Hingabe an das Leben.

Über mich

Ich, Ann-Kathrin, war einmal die Frau, die in Räumen unsichtbar wurde. Die ihre Meinung schluckte, bevor sie ausgesprochen war. Die lernte, dass Liebe etwas ist, das man sich verdient durch Anpassung, durch Schweigen, durch das Verschwinden der eigenen Bedürfnisse.

Mit 23 konnte ich manchmal kaum aufstehen. Nicht weil mein Körper krank war, sondern weil meine Seele unter einem Gewicht lag, das ich nicht benennen konnte. Bis zu dem Tag, an dem ich zum ersten Mal von Coaching hörte. Von der Idee, dass Geschichten nicht festgeschrieben sind.

Heute bin ich Story Alchemistin. Ich begleite Frauen auf dem Weg von der Gefangenen zur Schöpferin ihrer eigenen Geschichte. Mit den Archetypen wilder Göttinnen als Wegweiserinnen. Mit der uralten Weisheit, dass Transformation Zerstörung verlangt.

Die alte Geschichte niederbrennen. Die neue aus der Asche erschaffen. Das ist meine Arbeit. Das ist Story Alchemie.

Und genau diesen Weg gehe ich mit Frauen, die bereit sind, ihre eigene Verwandlung zu wagen.

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